Funktionen & Technologie
Sechs Ebenen. Ein Scan. Null blinde Flecken.
SenseRadar macht aus den Funkmodulen und Sensoren, die bereits in Ihrem Handy stecken, eine professionelle Ausrüstung zur Spionageabwehr. Das leistet jede Ebene — und so funktioniert sie.
WLAN-Scan — Tiefe Netzwerkanalyse
Die meisten handelsüblichen Spionagekameras streamen über das lokale WLAN. SenseRadar kartiert jedes Gerät in dem Netzwerk, mit dem Sie verbunden sind, ermittelt die Hersteller, prüft offene Ports und hebt Hardware hervor, die sich wie eine Kamera verhält.
- Findet alle Geräte im Netzwerk per Antwortzeit-Profiling
- Markiert verdächtige offene Ports, die Streaming-Kameras nutzen
- KI-Risikoanalyse per Fingertipp mit ausführlichem Gerätebericht
Gut zu wissen: Diese Ebene sieht nur Geräte im Netzwerk, mit dem Sie verbunden sind. Eine Kamera mit eigener SIM-Karte oder eine, die nur aufzeichnet, ohne zu senden, erscheint hier nicht — dann übernehmen EMF und der optische Scan.
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BLE-Scan — Präzisionsdetektor-Modus
AirTags und andere Bluetooth-Tracker verraten sich durch Funksignale. SenseRadar fängt anonyme BLE-Geräte in Ihrer Umgebung ab, misst ihre Signalstärke in Echtzeit und sagt Ihnen, ob sich eines mit Ihnen bewegt.
- RSSI-Signalstärke live, mit geschätzter Entfernung
- „Sie nähern sich“-Hinweise, während Sie die Quelle einkreisen
- Reichweitenmodus: einstellbare Empfindlichkeit von 5 bis 25 Metern
- Zeitstempel der ersten Sichtung, um Verfolger zu entlarven
Gut zu wissen: Manche Tracker verbergen sich vor Fremd-Scannern, solange ihr Besitzer in der Nähe ist. Bleibt der Verdacht, prüfen Sie Ihre Sachen mit der EMF-Ebene aus nächster Nähe: Akku und Lautsprechermagnet eines Trackers erzeugen einen deutlichen Ausschlag.
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EMF-Messung — Magnetische Anomalien
Stromversorgte Elektronik verzerrt das Magnetfeld um sich herum. Mit dem Magnetometer misst SenseRadar Abweichungen von der Basislinie der Umgebung und warnt Sie, wenn eine Wand, ein Spiegel oder ein Gegenstand aktive Schaltkreise verbirgt.
- Delta-Messung gegen eine kalibrierte Referenz
- Live-Werte der X-/Y-/Z-Achse in Mikrotesla
- Warnung bei starken Magnetfeldern mit visueller Anzeige
Gut zu wissen: In der Nähe bekannter Geräte wie Fernseher, Mikrowelle oder Lautsprecher steigen die Werte von selbst. Messen Sie mit Abstand zu ihnen, um Fehlalarme zu vermeiden.
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Optischer KI-Scan — Linsenerkennung
Jede Kamera braucht eine Linse, und jede Linse reflektiert Licht. Richten Sie den optischen Scan auf Rauchmelder, Steckdosen, Radiowecker und andere verdächtige Objekte — das speziell für Linsenerkennung trainierte KI-Modell auf dem Gerät erkennt das verräterische Glitzern versteckter Optik.
- Erkennung von Linsenreflexen in Echtzeit über Ihre Kamera
- Erkennung auf dem Gerät, plus optionale AI-Sniper-Cloud-Analyse auf Abruf
- Geführter Suchmodus für Betten, Bäder und Ankleidebereiche
Gut zu wissen: Ein Linsenreflex fällt im Dunkeln auf. Schalten Sie das Licht aus oder dimmen Sie es, bewegen Sie das Handy langsam und halten Sie das verdächtige Objekt scharf im Bildschirmrahmen.
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Ultraschall-Erkennung — Akustische Analyse
Manche Aufnahme- und Ortungshardware sendet Ultraschallrauschen weit über dem menschlichen Hörbereich. SenseRadar führt eine Live-Spektrumanalyse von 0 bis über 20 kHz durch und stuft das akustische Feld als sicher oder verdächtig ein.
- Live-Audiovisualisierung über das gesamte Spektrum
- Erkennt hochfrequente Emissionen aktiver Elektronik
- Klares Urteil: akustisches Feld sicher oder verdächtig
Gut zu wissen: Bleiben Sie während der Messung still stehen und schließen Sie Türen und Fenster. Haustiere oder manche Bluetooth-Lautsprecher können auf das Testsignal reagieren; das ist normal.
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LiDAR-Scan — Strukturelle Anomalien
Auf unterstützten Handys vermisst der Tiefenscan (LiDAR-Sensor auf dem iPhone, ARCore Depth auf Android) Oberflächen sehr genau. SenseRadar vergleicht Tiefenwerte, um Hohlräume und Oberflächenschichten zu erkennen, in denen ein Gerät eingebaut sein könnte.
- Millimetergenaue Messung von Oberflächenabständen
- Erkennt versteckte Hohlräume hinter Blenden und Spiegeln
- Einstellbare Empfindlichkeit von 1 bis 10 cm
Gut zu wissen: Erfordert ein iPhone mit LiDAR-Sensor (iPhone 12 Pro und neuere Pro- / Pro-Max-Modelle) oder ein Android-Handy mit ARCore-Depth-Unterstützung. Halten Sie das Handy 30–50 cm von der Fläche entfernt und sorgen Sie für gutes Licht.
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Warum arbeiten die Ebenen zusammen?
Keine einzelne Methode findet jedes Gerät. Eine netzwerkverbundene IP-Kamera erscheint im WLAN-Scan, eine Kamera mit eigener Mobilfunkverbindung dagegen nicht. Ihre Linse hinterlässt aber eine Spur im optischen Scan, und der Strom, den sie zieht, zeigt sich in der EMF-Messung. Ein AirTag taucht nie im WLAN auf, doch seine Bluetooth-Aussendung verrät ihn dem BLE-Scan.
Deshalb widmet SenseRadar jede Ebene einer anderen Art von Spur: Funksignale, elektromagnetische Felder, Ultraschall, Linsenreflexe und Oberflächentiefe. Ein Gerät, das Strom bezieht und Daten sendet, hinterlässt mindestens eine dieser Spuren, und sechs unabhängige Ebenen erhöhen die Chance, dass eine findet, was eine andere übersieht. Trotzdem ist keine Methode 100 % sicher: Ein vollständig ausgeschalteter, stummer Rekorder lässt sich nur durch Suchen finden.
In der Praxis ist die Reihenfolge einfach: Erfassen Sie zuerst mit WLAN und BLE die sendenden Geräte in Ihrer Umgebung, prüfen Sie dann verdächtige Stellen — Rauchmelder, Steckdosen, Uhren, Spiegel — einzeln mit EMF und dem optischen Scan. Ultraschall und LiDAR sind der letzte Schritt, um zu erkennen, ob hinter einer ganz normal wirkenden Fläche etwas steckt.





