So funktioniert's
In vier Schritten vom Verdacht zur Gewissheit
Keine Handbücher, kein Fachwissen nötig. SenseRadar führt Sie vom ersten Fingertipp bis zum aufgespürten Gerät.
Scan auswählen
Öffnen Sie die App und starten Sie den vollständigen Radar-Durchgang — oder wählen Sie für eine gezielte Prüfung eine einzelne Ebene: WLAN, BLE, Optik, Ultraschall, EMF oder LiDAR.

Raum absuchen
Gehen Sie langsam durch den Raum, während die sechs Ebenen laufen. Jedes Signal, das SenseRadar auffängt, erscheint mit Richtung und Kennung auf dem Radar.

Signal verfolgen
Wählen Sie ein verdächtiges Signal und folgen Sie der Live-Stärkeanzeige. Je näher Sie kommen, desto höher der Wert — wie ein Metalldetektor für Spionage-Hardware.

Prüfen und handeln
Starten Sie die KI-Risikoanalyse für einen ausführlichen Bericht. Bestätigt sich ein Gerät: nicht anfassen, dokumentieren und Gastgeber oder Polizei informieren.

Jeder Schritt läuft auf Ihrem Gerät. Nichts, was Sie scannen, wird jemals hochgeladen, protokolliert oder geteilt.
Hilfe & Anwendung
Holen Sie das Maximum aus jedem Modul
Praxiserprobte Tipps direkt aus dem Hilfebereich der App. Die Ergebnisse dienen ausschließlich Informationszwecken.
Versteckte Kamera oder Ortungsgerät?
Um versteckte Kameras an festen Orten zu finden, nutzen Sie Netzwerk-, Optik- und EMF-Scan. Bei mobilen Ortungsgeräten (AirTag usw.) in Tasche oder Fahrzeug starten Sie zuerst das BLE-Radar. Bedenken Sie, dass sich manche modernen Tracker digital verbergen können — bleibt der Verdacht bestehen, fahren Sie mit einem EMF-Scan (Magnetfeld) über Ihre Sachen: Batterie und Lautsprechermagnet im Gerät lösen aus nächster Nähe einen roten Alarm aus.
Tiefe Netzwerkanalyse
Deaktivieren Sie Ihr VPN und verbinden Sie sich direkt mit dem verdächtigen WLAN, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten. Warten Sie, bis der Scan abgeschlossen ist — alle Ports müssen analysiert werden. Das System unterscheidet gewöhnliche Handys, Router und versteckte IP-Kameras, indem es die offenen Ports und Kommunikationsprotokolle jedes Geräts untersucht.
Bluetooth-Scan
Schalten Sie Bluetooth an Ihren eigenen Kopfhörern oder Ihrer Smartwatch vorübergehend aus, um Verwechslungen zu vermeiden. Nähert sich die Signalstärke (dBm) dem Wert -30, sind Sie dem Ziel physisch sehr nah. Der Hinweis „Fest installiert“ deutet auf Hardware hin, die schon lange im Raum sendet. Wichtig: Manche smarten Tracker wie der Apple AirTag können gegenüber Dritt-Scannern in eine Art „Geistermodus“ wechseln, wenn ihr Besitzer in der Nähe ist. Sehen Sie namenlose Geräte als „Anonymes BLE“ mit sehr starkem Signal (-30 dBm), könnte es sich um einen versteckten Tracker handeln.
Optische KI-Linsenerkennung
Schalten Sie das Licht im Raum ganz aus oder dimmen Sie es deutlich, um Linsenreflexe (Infrarot-Glanzpunkte) versteckter Kameras zu erkennen. Bewegen Sie Ihr Handy langsam über den Bereich. Für das beste KI-Ergebnis halten Sie das verdächtige Objekt mittig und scharf im Zielrahmen auf dem Bildschirm.
EMF & Magnetfeld
Nutzt das Magnetometer Ihres Handys, um elektromagnetische Anomalien zu messen. Abseits bekannter Geräte wie Fernseher oder Mikrowelle kann ein plötzlicher Ausschlag verraten, dass ein gewöhnlicher Bilderrahmen, Spiegel oder Rauchmelder Elektronik verbirgt. Auch die Lautsprechermagnete kleiner Tracker (AirTag usw.), die sich digital verbergen, lösen beim Scan aus nächster Nähe eine rote Warnung aus.
Ultraschall-Feldanalyse
Sendet über Ihren Lautsprecher unhörbare Schallwellen im Bereich von 18–22 kHz und lauscht mit dem Mikrofon auf Echos. Eine versteckte Kamera, ein Abhörgerät oder eine kabellose Ladespule kann eine charakteristische Ultraschallsignatur abgeben. Bleiben Sie für die besten Ergebnisse ruhig im Raum stehen und schließen Sie Fenster und Türen. Haustiere oder manche Bluetooth-Lautsprecher können auf das Testsignal reagieren; das ist völlig normal.
LiDAR-Tiefenanalyse
Erstellt auf unterstützten iPhone-Modellen eine Tiefenkarte von Oberflächen und erkennt künstliche Anomalien. Eine echte Wand oder ein echter Bilderrahmen ergibt ein flaches, durchgehendes Oberflächenprofil; ein dahinter verstecktes Gerät oder Kabelgehäuse erscheint als deutlich abgesetzte Vertiefung. Halten Sie Ihr Handy etwa 30–50 cm von der Zielfläche entfernt, bewegen Sie es langsam und sorgen Sie für gute Beleuchtung.